20. April 2012 · Kommentare deaktiviert für Warum ein Messer bauen? · Kategorien: Aktuelles, Veranstaltungen

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am Freitag, den 20. April 2012

… und was hat dieser Workshop mit der Problematik „Gewaltprävention“ zu tun, sind häufig gestellt Fragen. Die Antwort der dänischen Lehrkräfte, denn von dort kommt die Idee, lautet: „Man kann nicht sinnvoll mit Schülerinnen und Schülern über Gewalt und Gewaltlosigkeit reden, wenn nicht ihre Emotionen angesprochen werden …“ Und beim Messerworkshop werden viele Emotionen angesprochen! Schließlich geht es darum, den Griff ergonomisch und ästhetisch zu gestalten, die Bearbeitung von Holz ist sehr sinnlich. Das Selbstwertgefühl steigt, ebenso der Stolz auf das selbst erstellte und gelungene Werkzeug.

Der Erwerb von Fachkompetenz kommt nicht zu kurz. Es geht beispielsweise um die Holzbearbeitung wie das Bohren, das Sägen und das Schleifen, aber auch um die Zusammensetzung des Metalls der Klinge. Warum rostet die eine Klinge und warum verhindern die Legierungsbestandteile Chrom und Vanadium das Rosten einer anderen Klinge?

Wolfgang Schulz, Jugendkoordinator der Polizeidirektion Wetterau, nutzt die positive emotionale Stimmung, um über die Themen Freiheit, Gewalt, Konfliktentstehung und -vermeidung ebenso mit den Jugendlichen zu sprechen wie über das Waffenrecht und über die Fachbegriffe Besitz und Erwerb von verschiedenen Messerarten. Es gibt z. B. Kampfmesser, die man zwar erwerben und besitzen kann, aber nicht mit sich führen darf, so z. B. Messer mit einer Klingenlänge von mehr als 12 cm oder Messer, die auf beiden Seiten angeschliffen sind.

Sowohl Wolfgang Schulz als auch die Schulleiterin Cornelia Waitz-Dahl sind sich einig, ein Messer eignet sich nicht, um sich zu verteidigen. Aus der Konfliktsituation gehen, also weglaufen, ist die bessere Lösung. Zur größten Not könnte man sich mit Pfefferspray effektiver verteidigen.

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